Anlage 3 ChemBioLackAusbV 2009
(Fundstelle: BGBl. I 2020, 898 – 910)
Abschnitt A: Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.1 und Nummer 1.2 Buchstabe c
Gemeinsame, integrativ zu vermittelnde Qualifikationen nach § 3 Nummer 1.1Lfd. Nr.QualifikationZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsabschnitt1. bis 52. Woche53. bis 80. Woche81. bis 182. Woche12341Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 1) während der gesamten Ausbildung 2Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 2) 3Betriebliche Maßnahmen zum verantwortlichen Handeln3.1Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.1) 3.2Umweltschutz (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.2)Zur Vermeidung betriebsbedingter Umweltbelastungen im beruflichen Einwirkungsbereich beitragen, insbesondere 3.3Einsetzen von Energieträgern (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.3) 23.4Umgehen mit Arbeitsgeräten und -mitteln einschließlich Pflege und Wartung (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.4) 33.5Qualitätssichernde Maßnahmen, Kundenorientierung (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.5) während der gesamten Ausbildung3.6Wirtschaftlichkeit im Labor (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 3.6) 4Arbeitsorganisation und Kommunikation4.1Arbeitsplanung, Arbeiten im Team (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4.1) während der gesamten Ausbildung4.2Informationsbeschaffung und Dokumentation (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4.2) 4.3Kommunikations- und Informationssysteme (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4.3) 34.4Messdatenerfassung und -verarbeitung (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4.4) 34.5Anwenden von Fremdsprachen bei Fachaufgaben (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 4.5) während der gesamten Ausbildung5Umgehen mit Arbeitsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 5) 46Chemische und physikalische Methoden6.1Probenahme und Probenvorbereitung (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.1) 26.2Bestimmung physikalischer Größen und Stoffkonstanten (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.2) 36.3Analyseverfahren (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.3) 46.4Trennen und Vereinigen von Arbeitsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 6.4) 2
Bedeutung des Ausbildungsvertrages erklären, insbesondere Abschluss, Dauer und Beendigung
gegenseitige Rechte und Pflichten aus dem Ausbildungsvertrag nennen
Möglichkeiten der beruflichen Fortbildung nennen
wesentliche Teile des Arbeitsvertrages nennen
wesentliche Bestimmungen der für den Ausbildungsbetrieb geltenden Tarifverträge nennen
Aufbau und Aufgaben des Ausbildungsbetriebes erläutern
Grundfunktionen des Ausbildungsbetriebes wie Beschaffung, Fertigung, Absatz und Verwaltung erklären
Beziehungen des Ausbildungsbetriebes und seiner Beschäftigten zu Wirtschaftsorganisationen, Berufsvertretungen und Gewerkschaften nennen
Grundlagen, Aufgaben und Arbeitsweise der betriebsverfassungs- oder personalvertretungsrechtlichen Organe des Ausbildungsbetriebes beschreiben
Gefährdung von Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz feststellen und Maßnahmen zur Vermeidung der Gefährdung ergreifen
berufsbezogene Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften anwenden
Verhaltensweisen bei Unfällen beschreiben sowie erste Maßnahmen einleiten
Vorschriften des vorbeugenden Brandschutzes anwenden; Verhaltensweisen bei Bränden beschreiben und Maßnahmen zur Brandbekämpfung ergreifen
Aufgaben der zuständigen Berufsgenossenschaft und der Gewerbeaufsicht erläutern
persönliche Schutzausrüstungen auswählen und handhaben
Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz bedienen und ihre Funktionsfähigkeit erhalten
Explosionsgefahren beschreiben und Maßnahmen zum Explosionsschutz ergreifen
Kennzeichnungen und Kennzeichnungsfarben Behältern und Fördersystemen zuordnen
Regeln der Arbeitshygiene anwenden
mögliche Umweltbelastungen durch den Ausbildungsbetrieb und seinen Beitrag zum Umweltschutz an Beispielen erklären
für den Ausbildungsbetrieb geltende Regelungen des Umweltschutzes anwenden
Möglichkeiten der wirtschaftlichen und umweltschonenden Energie- und Materialverwendung nutzen
Abfälle vermeiden sowie Stoffe und Materialien einer umweltschonenden Entsorgung zuführen
die im Ausbildungsbetrieb verwendeten Energiearten unter Berücksichtigung des Wirkungsgrades und Gefährdungspotentials einsetzen
Geräte zum Heizen, Kühlen und Temperieren einsetzen
mechanische, thermische und elektrische Energien unter Verwendung von Größen und Einheiten des Internationalen Einheitensystems (SI-Größen und SI-Einheiten) berechnen
Belüftungs-, Entlüftungs- und Absperreinrichtungen bedienen und pflegen
Laborgeräte unter Berücksichtigung ihrer Werkstoffeigenschaften einsetzen
Einrichtungen und Arbeitsgeräte zum Einsatz vorbereiten, prüfen, reinigen und warten sowie bei Störungen Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung einleiten
Elemente des Qualitätsmanagements aufgabenspezifisch anwenden
Messgeräte kalibrieren
über Qualifizierung und Validierung Auskunft geben
statistische Methoden aufgabenbezogen anwenden
Kundenorientierung bei der Aufgabenerledigung berücksichtigen
laborbezogene Kostenarten und -stellen unterscheiden
Möglichkeiten der Beeinflussbarkeit von Kosten im eigenen Arbeitsbereich nutzen
zur Einhaltung von Kostenvorgaben beitragen
Arbeitsplatz unter Berücksichtigung betrieblicher Vorgaben und ergonomischer Regeln einrichten
Materialien, Ersatzteile, Werkzeuge und Betriebsmittel auswählen, disponieren, bereitstellen und lagern
Projektziele festlegen, Arbeitsabläufe und Teilaufgaben unter Beachtung wirtschaftlicher und terminlicher Vorgaben planen sowie bei Abweichungen Prioritäten festlegen
Arbeitsschritte festlegen und erforderliche Bearbeitungszeiten planen
Problemlösungsmethoden anwenden
Kommunikationsregeln anwenden, Hilfsmittel zur Kommunikationsförderung einsetzen
Aufgaben im Team bearbeiten, Ergebnisse abstimmen, auswerten und kontrollieren
Informationsquellen nutzen
Dokumentationsarten unterscheiden und ihren Dokumentationswert beschreiben
Hilfsmittel zur Dokumentation einsetzen
Arbeitsabläufe und -ergebnisse dokumentieren, beurteilen und präsentieren
betriebsspezifische Kommunikations- und Informationssysteme einsetzen
mit Standardsoftware und arbeitsplatzspezifischer Software arbeiten
Regeln zum Datenschutz und zur Datensicherheit anwenden
labortechnische Aufgaben, insbesondere Steuerung, Messdatenerfassung und Messdatenauswertung, mit dem Computer lösen
Sensoren, Aktoren und Messgeräte auswählen und einsetzen
Laborprozesse regeln und steuern
fremdsprachige Fachbegriffe anwenden
Informationen aus fremdsprachigen Quellen auswerten und anwenden, insbesondere englischsprachige Arbeitsvorschriften, technische Unterlagen, Dokumentationen, Handbücher, Betriebs- und Gebrauchsanweisungen
Auskünfte in einer Fremdsprache geben
laborspezifische Werkstoffe Einsatzgebieten zuordnen und mit diesen Werkstoffen umgehen
Vorschriften zum Umgang mit Gefahrstoffen anwenden, insbesondere Gefahrensymbole und -bezeichnungen von Arbeitsstoffen erklären und beachten
Arbeitsstoffe kennzeichnen
Reaktionsgleichungen von chemischen Umsetzungen aufstellen
Konzentrationen berechnen und stöchiometrische Aufgaben lösen
mit Säuren, Basen und Salzen sowie ihren Lösungen umgehen
mit organischen Lösemitteln umgehen
mit Gasen umgehen
Verfahren zur Probenahme und zur Probenvorbereitung für die Gehalts- und Qualitätskontrolle unterscheiden
Proben nehmen
Volumenmessgeräte unterschiedlicher Messgenauigkeit einsetzen
Waagen unterschiedlicher Messbereiche einsetzen
physikalische Größen messen und Stoffkonstanten bestimmen, insbesondere Temperatur und pH-Wert messen
photometrische Bestimmungen durchführen und auswerten
chromatografische Trennverfahren, insbesondere nach Einsatzgebieten, unterscheiden
Stoffgemische durch chromatografische Verfahren trennen
definierte Lösungen herstellen
Feststoffe von Flüssigkeiten trennen, insbesondere durch Dekantieren, Sedimentieren, Filtrieren, Zentrifugieren und Eindampfen
Pflichtqualifikationen nach § 3 Nummer 1.2 Buchstabe cLfd. Nr.QualifikationZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsabschnitt1. bis 52. Woche53. bis 80. Woche81. bis 182. Woche12347Durchführen analytischer Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen7.1Physikalische Verfahren zur Bestimmung von Stoffkonstanten und Kennzahlen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 7.1) 4 27.2Chemische Verfahren zur Bestimmung von Kennzahlen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 7.2) 2 3 28Vorbehandeln und Beschichten von Untergründen sowie Prüfen von Beschichtungen8.1Vorbehandeln zu prüfender Untergründe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 8.1) 28.2Applizieren von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 8.2) 43 28.3Trocknen und Härten von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 8.3) 368.4Prüfen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 8.4) 3 7 49Grundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 9) 3 7 810Grundlagen zur Formulierung von Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt A Nummer 10) 13
Stoffkonstanten und Kennzahlen bestimmen, insbesondere Viskosität, Brechzahl, Flammpunkt, Schmelzpunkt, Verdunstungszahl, elektrische Leitfähigkeit und nichtflüchtigen Anteil
Fließkurven erstellen und auswerten
Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie Reaktionsverhältnisse von Rohstoffen berechnen
Kennzahlen, insbesondere Säurezahl, Verseifungszahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxidwert, in Rohstoffen, Halbfabrikaten und Beschichtungsstoffen bestimmen
Verhalten von Rohstoffen und Beschichtungsstoffen anhand ihrer Kennzahlen beurteilen und Einsatzgebieten zuordnen
die Notwendigkeit unterschiedlicher Vorbehandlungsmethoden begründen
Angaben über die Vorbehandlung zu beschichtender Untergründe dokumentieren
Untergründe für Prüfzwecke reinigen und schleifen
Pinsel, Rolle, Rakel, Druckluftspritzpistole und Tauchgefäß einsetzen
Materialbedarf für ein nach vorgegebenen Parametern zu beschichtendes Objekt berechnen
Applikationsarten unterscheiden, insbesondere Walzen, Gießen, Elektrotauchlacklackieren, elektrostatisches Spritzen, Airless-Spritzen, Heißspritzen und Niederdruckspritzen
Sicherheitsregeln beim Verarbeiten von Beschichtungsstoffen anwenden
Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit und der Applikationsmethode beurteilen und dokumentieren
Trocknungs- und Härtungsverfahren nach den Filmbildungsmechanismen unterscheiden
Beschichtungsstoffe physikalisch trocknen und chemisch härten
Prüfbeschichtungen nach vorgegebener Spezifikation herstellen
Farbton visuell durch Vergleich mit einer Vorlage beurteilen
beschichtungstechnologische Kennzahlen bestimmen und dokumentieren, insbesondere Härte, Haftfestigkeit, Dehnbarkeit, Schichtdicke, Deckvermögen, Körnigkeit, Porigkeit, Trocken- und Glanzgrad
Farbton messen und Standardvergleiche durchführen
Oberflächenstörungen beschreiben
Beschichtungen auf Beständigkeit, insbesondere gegen Schwitzwasser, Bewitterung und Chemikalien, prüfen sowie Ergebnisse beurteilen und dokumentieren
Lagerstabilität von Beschichtungsstoffen beurteilen
Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unterscheiden und einsetzen
Fertigungsrezepturen unter Berücksichtigung verfahrenstechnischer Parameter erstellen
Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach vorgegebenen Rezepturen herstellen sowie Fertigungsablauf dokumentieren
wasserverdünnbare und lösemittelhaltige Beschichtungsstoffe hinsichtlich Formulierung, Herstellung, Lagerung und Anwendung unterscheiden sowie über ihren arbeitstechnischen Einsatz Auskunft geben
Anforderungsprofile für Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen erstellen
Bindemittel, Lösemittel, Farbmittel und Additive nach den Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen auswählen und einsetzen
Rezepturen für Beschichtungsstoffe nach den Applikationsarten Streichen, Rollen, Druckluftspritzen und Tauchen formulieren
Abschnitt B: Wahlqualifikationen nach § 3 Nummer 2 Buchstabe cLfd. Nr.QualifikationZu vermittelnde Fertigkeiten, Kenntnisse und FähigkeitenZeitliche Richtwerte in Wochen im Ausbildungsabschnitt1. bis 52. Woche53. bis 80. Woche81. bis 182. Woche123411Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 1) 13 12Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 2) 1313Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 3) 13 14Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Beschichtungsstoffen und -systemen für mineralische Untergründe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 4) 1315Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Holz und Holzwerkstoffe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 5) 13 16Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für Kunststoffoberflächen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 6) 1317Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von lösemittelhaltigen Beschichtungsstoffen und -systemen für metallische Untergründe (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 7) 1318Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Korrosionsschutzsystemen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 8) 1319Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Pulverlacksystemen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 9) 1320Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Elektrotauchlacken (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 10) 13 21Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von Druckfarben (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 11) 1322Formulieren, Herstellen und Prüfen von Bindemitteln (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 12) 1323Durchführen farbmetrischer Arbeiten (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 13) 1324Untersuchen von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 14) 1325Durchführen applikationstechnischer Arbeiten unter Prozessbedingungen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 15) 1326Durchführen produktionstechnischer Arbeiten zur Fertigungsübertragung (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 16) 1327Digitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und Produktion (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 17) 1328Arbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 18) 1329Prozessbezogene Arbeitstechniken (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 19) 1330Umweltbezogene Arbeitstechniken (§ 18 Absatz 2 Abschnitt B Nummer 20) 13
systemspezifische Eigenschaften von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur, festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund wässern, schleifen und bleichen
Applikationstechnik systemspezifisch auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
systemspezifische Eigenschaften von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur, festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund vorbereiten
Applikationstechnik systemspezifisch auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
systemspezifische Eigenschaften von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemen erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur, festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund entfetten und mechanisch vorbereiten
Applikationstechnik systemspezifisch auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund reinigen, neutralisieren, isolieren und verfestigen
Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund wässern, schleifen und bleichen
Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund auf Lösemittelbeständigkeit prüfen und vorbehandeln
Applikationstechnik produkt- und prozessorientiert auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergrund entfetten und mechanisch vorbehandeln
Beschichtungsstoffe applizieren und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
Anforderungsprofil erstellen und dabei insbesondere die Anwendung im konstruktiven Stahlbau, die Verarbeitung unter Witterungsbedingungen sowie Ökologie- und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Untergründe durch abtragende Verfahren maschinell und manuell vorbereiten
Applikationstechnik systemspezifisch unter Berücksichtigung der Witterung auswählen und einsetzen
Beschichtungsstoffe unter Beachtung produktspezifischer Verarbeitungsvorschriften applizieren
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Korrosionsschutzprüfung durchführen, Ergebnis bewerten und Korrosionsschutzsystem optimieren
systemspezifische Eigenschaften von Pulverlacksystemen erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Stoffgemische extrudieren, brechen, mahlen und sieben
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere Temperatur und Verweilzeit, festlegen und einhalten
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Objekte vorbereiten
Objekte elektrostatisch beschichten
Overspray rückgewinnen und aufarbeiten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
systemspezifische Eigenschaften von Elektrotauchlacken erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte systemspezifisch auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter, insbesondere pH-Wert und Temperatur, festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Beschichtungsstoffe prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Objekte vorbereiten
Aufbau und Funktionsweise von Elektrotauchanlagen erklären
Applikationsparameter festlegen, insbesondere Spannung, Leitfähigkeit, Temperatur, Verweilzeit, pH-Wert und nichtflüchtigen Anteil
Objekte unter Einhaltung der Applikationsparameter elektroforetisch beschichten und dabei produktspezifische Verarbeitungsvorschriften beachten
Beschichtungsstoffe unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten und optimieren
systemspezifische Eigenschaften von Druckfarben erläutern
Anforderungsprofil erstellen und dabei Anwendungszweck, Untergrund, Verarbeitung, Ökologie, systemspezifische Eigenschaften und Kostenaspekte berücksichtigen
Rohstoffe auswählen
Maschinen und Geräte zur Herstellung auswählen und einsetzen
verfahrenstechnische Parameter festlegen
Eigenschaften, Lager- und Transportbedingungen der Druckfarben prüfen sowie Korrekturmaßnahmen einleiten und durchführen
Substrat für das Druckverfahren vorbereiten
Druckverfahren berücksichtigen
Druckfarben unter Berücksichtigung der Filmbildungsmechanismen trocknen und härten
Beschichtung nach Anforderungsprofil prüfen, bewerten, optimieren
Bindemittel nach Anforderungsprofil formulieren
Ausgangsstoffe auswählen
Syntheseapparatur auswählen und einsetzen
Bindemittel herstellen und Reaktionsverlauf anhand ermittelter Kenndaten steuern
Einsetzbarkeit des Bindemittels im Beschichtungsstoff prüfen und Bindemittel optimieren
betrieblichen Einsatz von Farbmessgeräten erläutern
farbmetrische Messungen durchführen
Messwerte auswerten und Ergebnis interpretieren
Farbmittel nach optischen, chemischen und thermischen Eigenschaften auswählen
Farbtöne nach farbmetrischen Daten ausarbeiten
Oberflächenbeschaffenheit beurteilen, Beschichtungsfehler und ihre Ursachen feststellen sowie Maßnahmen zur Fehlerbeseitigung vorschlagen
Präparationstechnik zur Ursachenermittlung von Oberflächenstörungen anwenden
Beschichtungen mikroskopisch untersuchen
Zusammensetzung von Beschichtungen und Beschichtungsstoffen spektroskopisch oder fotometrisch untersuchen
Beschichtungsstoffe mittels physikalischer, chemischer und koloristischer Methoden untersuchen
statistische Methoden zur Qualitätssicherung anwenden
Validierung von Messverfahren durchführen und dokumentieren, Messwerte auswerten und Ergebnisse interpretieren
Methoden der Fehlerfrüherkennung, Fehlerbeseitigung und Fehlervermeidung anwenden
zu beschichtende Objekte vorbereiten und prüfen
Objekte mit unterschiedlichen Geräten und nach unterschiedlichen Verfahren beschichten
Beschichtungsstoffe und -systeme trocknen und härten
beschichtete Objekte beurteilen und auf Fehlerfreiheit prüfen
Applikationsprozess optimieren
Fertigungsrezepturen, insbesondere aus Entwicklungsrezepturen, erstellen
Anlagen, insbesondere nach Ansatzgröße und Stoffeigenschaft, auswählen
Produktionsaufträge planen
Beschichtungsstoffe im Produktionsmaßstab herstellen und abfüllen
Produktionskosten ermitteln und Produktionsverfahren optimieren
Produktionsablauf und -ergebnis dokumentieren
selbstorganisiert arbeiten, digitale Kommunikationsmittel einsetzen sowie in virtuellen Teams mitwirken
Daten digital erfassen, prüfen, auswerten, dokumentieren und sichern
Plausibilität beim Datenaustausch zwischen digitalen Systemen prüfen und Maßnahmen zur Beseitigung von Fehlern einleiten
Daten in digitalen Netzen recherchieren, Datenanalysen oder Simulationen durchführen und zur Optimierung von Prozessen nutzen
Software-Applikationen des Betriebes mit mobilen und stationären Arbeitsmitteln einsetzen
digitale Medien für das Lernen im betrieblichen Alltag selbsttätig nutzen
rechtliche und betriebliche Vorgaben zum Schutz und zur Sicherheit digitaler Daten einhalten
Systeme einrichten, nutzen, überprüfen und optimieren
Labor-Informations- und Labor-Management-Systeme einsetzen
Daten über digitale Netze austauschen
Soft- und Hardwarestörungen an Systemen erkennen und Maßnahmen zur Beseitigung der Störung einleiten
bei der Planung von Prozessabläufen mitwirken
prozessorientierte Arbeitstechnik auswählen und bewerten
prozessorientierte Arbeitstechnik einsetzen
Prozessablauf kontrollieren und dokumentieren
Ergebnisse prüfen, bewerten und dokumentieren
bei einem prozessbezogenen Verfahren der Abfallwirtschaft, Boden-, Luft- oder Gewässerreinhaltung mitwirken
Konzentrationen und Kenngrößen von Umweltparametern unter Beachtung einschlägiger Vorschriften bestimmen
Emissionen und Immissionen messen
Untersuchungsergebnisse mit Bestimmungen von Regelwerken vergleichen, dokumentieren und beurteilen sowie Maßnahmen veranlassen